Smetanova Litomyšl, o.p.s.
Jiráskova 133, 570 01 Litomyšl
Tschechische Republik
Karte


 


Litomyšl – Stadt der visuellen Kunst und Architektur

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Liebhabern der bildenden Kunst und Architektur bietet Litomyšl neben der Schau „Smetanas bildendes Litomyšl" auch zahlreiche andere Erlebnisse:

 

Magdalena Jetelová „Der Stuhl"

Riesenstuhl von Magdalena Jetelová, ein berühmtes Symbol der kommunistischen Allmacht
Klostergärten Litomyšl


Federico Díaz „Doppelstern"

Moderne Plastik aus Kevlarfasern mit einem leuchtenden Lauftext an der Stelle des Geburtshauses des weltberühmten Astronomen Zdeněk Kopal.
Litomyšl, Straße Havlíčkova


Jasan Zoubek „Trupp"

Arbeiten von Vater und Sohn Zoubek begegnen einander und bieten eine interessante Konfrontation.
Klostergärten Litomyšl


Aleš Veselý „Spinnenturm"

Die Skulptur aus dem Ende der 1960er Jahre erinnert an die große Ausstellung „Smetanas bildendes Litomyšl 2009", als Veselýs monumentale Skulpturen über die gesamte Stadt verteilt waren.
Klostergärten Litomyšl


Václav Cigler, Karel Malich „Ausschmückung der Kirche der Brüdergemeinde"  

Die neue Kirche der Brüdergemeinde vom Architekten Zdeněk Fránek schmückt außen ein Kreuz aus Verbundglas von Václav Cigler, die innere Dekoration stammt von Karel Malich.

 

Olbram Zoubek „Skulpturen und Reliefe"

Die Skulpturensammlung aus allen Schaffensetappen von Olbram Zoubek in dem Ambiente der Schlosskeller in Litomyšl, ein Kommentar des Künstlers in Audioguides ergänzt die Sammlung.
Schlosskeller Litomyšl

 

Portmoneum - Josef Váchal

Einige Räume im Haus des Verlegers Josef Portman in der Straße Terézy Novákové wurden 1920 vom Maler Josef Váchal mit fantasievollen Szenen geschmückt. In dem heutigen Museum befinden sich auch von Váchal geschnitzte und bemalte Möbelstücke.

  

Skulpturen im Freien

Jan Štursa: Bedřich Smetana, 1924, Smetanovo náměstí
Vincenc Makovský: Alois Jirásek, 1952-1959, Jiráskova ulice
Alois Metelák: Denkmal für Johann Amos Comenius, 1921, Komenského náměstí

  

  

Städtische Bildergalerie - Maler des 19. Jahrhunderts und Sammlung der modernen Kunst

Litomyšl besitzt eine besonders wertvolle Bildersammlung von Malern wie Julius Mařák, Antonín Dvořák, Antonín Chittussi, Alois Bubák oder Jan Honsa, Václav Špála, Emil Filla, Josef Čapek, Jan Zrzavý, Antonín Procházka, Otakar Coubine, Jaroslav Grus, František Tichý, Josef Váchal und viele andere.
Ständige Ausstellung der Städtischen Galerie Litomyšl im 2. Obergeschoss des Schlosses

 

Litomyšl konnte sich immer einiger Arbeiten der besten zeitgenössischen Baumeister rühmen.

Das Schloss ist ein Werk von Giovanni Battista Aostalli und Ulrico Aostalli, die Brauerei wurde von František Maxmilián Kaňka umgebaut, derselbe beendete nach Giovanni Battista Alliprandi die piaristische Kirche mit Ausschmückungen von Matthias Bernhard Braun. Die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert brachte bemerkenswerte Bauten, unter ihnen das Postamt (1858) und das Bezirksgericht in der heutigen Straße Ropkova (1865-67), das Krankenhaus (František Čermák, Gustav Paul, 1872-74), das Smetana-Haus (Jan Šula, Viktorin Šulc, Josef Velflík, 1905), die Mädchenschule (D. Hnídek, Baumeister J. Kreml, 1906), das neue Gymnasiumsgebäude (Prof. Ausobský, Baumeister F. Rudolf, 1922-23) und die Industrieschule (J. Tymich, Baumeister F. Čtrnáctý, 1929). Litomyšl verfügte nie über eine umfangreiche Industrie, so dass es glücklicherweise vom massenhaften Plattenbau der Nachkriegszeit weitestgehend verschont blieb. Nach 1989 konnte die Tradition der hochwertigen Baukunst fortgesetzt werden, und für Litomyšl bauen heute die besten tschechischen Architekturbüros.

 

Bei einem Spaziergang sind u. a. folgende Bauwerke sehenswert:


Václav Babka, Zdeněk Sendler, Radko Květ
Umgestaltung der Klostergärten (1999-2000)
Josef Pleskot, AP atelier
Wohnungshäuser A2 und A3 (2001-2002), Sanierung der ehemaligen Schlossbrauerei, Revitalisierung des Platzes Komenského náměstí, Ufergelände an der Loučná, Durchgang durch das Postamt
Viktor Rudiš, Martin Rudiš
Wohnungshaus A1 (1996), Wohnungshaus A4 (2000-2001), Villa Brokeš (1998)
Vladimír Krátký, Aleš Papp
Kaufhaus für Sanitärtechnik Savos (1999-2000), Verkleidung der Eissporthalle
Mikuláš Hulec
Areal der Restauratorenschule mit dem Roten Turm (1993-1998)
Hrůša - Pelčák
Freibad (1994-1995), Tennis- und Squashhalle (1998-2001)
Aleš Burian, Gustav Křivinka
Pflasterung der Plätze Smetanovo náměstí und Toulovcovo náměstí sowie der umliegenden Straßen, „Reitertreppe" an der Kirche, Stadtmobiliar (1997-2000), 3. Grundschule, Straße T. G. Masaryka (1995-1998), städtische Sporthalle an der 3. Grundschule (1995-1998), Bankgebäude der ČSOB (1999), Jugendwohnheim der Fachschule für Pädagogik (2001-2003), Tribüne im Sportstadion Černá hora (2002), Überdachung des Eissportstadions
Zdeněk Fránek
Kirche der Brüdergemeinde (2008-2010)
Antonín Novák
Schwimmhalle (2008-2010)

 
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