Smetanova Litomyšl, o.p.s.
Jiráskova 133, 570 01 Litomyšl
Tschechische Republik
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Jiří Hejna Das Weltall ist wie ein Feuervogel…

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Pták OhnivákBilderausstellung zum nichtvollendeten 90. Geburtstag des Kosmos-Malers   Veranstalter Städtische Galerie Litomyšl in Zusammenarbeit mit Jiří Hejnas Erben von und der Galerie Kroupa.
Kurator Pavel Chalupa
Haus U Rytířů, Smetanovo náměstí, Litomyšl, 30. 6. - 28. 8. 2011
Geöffnet täglich außer montags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr.

Vernissage 29. 6. 2011 um 17 Uhr - an demselben Tag um 20 Uhr wird die Ballettsuite „Feuervogel" von Igor Strawinsky im Rahmen des Festivals „Smetanova Litomyšl" aufgeführt. Hejnas gleichnamiges Bild wird speziell zu diesem Anlass aus einer Pariser Privatsammlung geliehen.

 

Jiří Hejna wurde 1921 in Prag geboren. 1964, nach der Inhaftierung seines Bruders Václav, der ebenfalls Maler war, emigrierte er unter dramatischen Umständen nach Frankreich. Seit dieser Zeit kehrte er nur einmal, für einige Tage im Jahre 2004, in seine ehemalige Heimat zurück. Anlässlich seiner Ausstellung in Olmütz und Vysoké Mýto besuchte er damals u. a. auch Litomyšl. Schon damals entstand die Idee, hier eine Ausstellung zu seinem 90. Geburtstag zu veranstalten. Leider verstarb Jiří Hejna am 2. März 2011 in Paris, während der Vorbereitungen seiner ersten tschechischen Retrospektive in Litomyšl, die durch diese tragischen Umstände zu einer postumen Ausstellung wird.
Jiří Hejna wurde in Frankreich vor allem als Maler eines umfangreichen Oeuvres im Bereich der sogenannten kosmischen Abstraktion berühmt, in welcher er als Tscheche in Paris in den 1960er Jahren zum eigenständigen Nachfolger von Kupka wurde. Der gesamte Monumentalzyklus „Compositions cosmogoniques", zu dem auch das Titelbild der Ausstellung - das Ölgemälde „Feuervogel" aus dem Jahr 1960 - gehört, entstand im Laufe von fast fünfzig Jahren und umfasst mehrere hundert Leinwände, welche die unsichtbare, aber organisierte Kraft im scheinbaren Weltallchaos darstellen. Da die Erben von Jiří Hejna die Absicht geäußert haben, das Werk dieser Gründerpersönlichkeit der tschechischen nichtfigurativen Malerei der Nachkriegszeit in die Heimat zurückzubringen, können die Besucher auch bisher nicht ausgestellte Werke aus dem Nachlass des Malers sehen.

 
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